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In der letzten Gemeinderatssitzung wurde beschlossen:
Hohenberggruppe investiert in den Hochbehälter
Die Versorgungssicherheit bei der Lösch- und Trinkwasserversorgung wird sich in naher Zukunft verbessern. Davon konnte sich der Gemeinderat in der letzten Sitzung bei einer Besichtigung des Hochbehälters überzeugen. Betriebsleiter Gelewski mit seinen Mitarbeiter Herr Betzler und Herr Einsiedler zeigten dem Gemeinderat die beabsichtigte Investition auf. Mit dem Bau des Hochbehälters Hirschbühl in Wehingen ist es im Bedarfsfall nun möglich, dass die Gemeinde mit Wasser aus zwei Richtungen versorgt werden kann. Einmal vom neu erbauten Hochbehälter Hirschbühl und zum anderen wie bisher über die Hauptleitung vom „Hammer“ aus. Der Hochbehälter in der Blumenstraße ist an die Hauptleitung angeschlossen, welche am Ort vorbei im Bereich „Unterm Rain“ verläuft. Die abzweigende Leitung geht beim Friedhof vorbei und wurde im Zuge der Neuerschließung des Baugebiets „Verlängerung Gartenstraße“ in die neue Straße verlegt. Die frühere Versorgungsleitung vom „Faudenkapf“ zum Ort ist schon lange stillgelegt und nicht mehr im Betrieb. Der Faudenkapf versorgt gegenwärtig noch ausschließlich die Gemeinde Renquishausen. Herr Gelewski und Herr Betzler sagten aus, dass aufgrund der Trinkwasserverordnung hohe Ansprüche an die Qualität des Trinkwassers gestellt werden. Dies betrifft natürlich auch die Versorgungseinrichtungen. Beim Hochbehälter sind Sanierungsmaßnahmen notwendig, um langfristig den Behälter für die Trinkwasserbevorratung nutzen zu können. Alternativ wurde der Neubau eines Behälters geprüft. Die Hohenberggruppe hat sich entschlossen, hinter dem Betriebsgebäude in Richtung Firma Loma auf dem Grundstück der Hohenberggruppe einen Behälter mit einem Fassungsvermögen von 120 cbm zu bauen. Der durchschnittliche Tagesverbrauch in der Gemeinde liegt bei 80 cbm. Der neue Behälter wird mit Erde abgedeckt, so dass er sich sehr gut in die Landschaft einfügt. Insgesamt sieht die Hohenberggruppe für diese Baumaßnahme eine Investition von rund 300.000 € vor. Mit dem Bau soll im Herbst begonnen werden. Die Inbetriebnahme ist im Frühjahr 2011 vorgesehen.
Bei der letzten Herbstübung der Freiwilligen Feuerwehr hat sich gezeigt, dass die Löschwasserversorgung im Bereich der Firma Loma sehr schlecht ist. Es hat lange gedauert, bis eine Versorgungsleitung vom neuen Überflurhydrant im Gewerbegebiet „Lindenwiesen“ durch den Ort verlegt werden konnte. Zudem ist der Wasserdruck nicht optimal. Die Hohenberggruppe bietet der Gemeinde an, den bisherigen Hochbehälter als Löschwasserbehälter zu übernehmen. Die Gemeinde bezahlt hierfür einen symbolischen Preis von 1 €. Damit steht ein intakter Behälter mit einem Fassungsvermögen von 170 cbm an Löschwasservorrat zur Verfügung. Dies ist hervorragend. Bei einer möglichen Wasserentnahme ist über ein Ventil mit Anschluss an die Wasserversorgung gewährleistet, dass Löschwasser nachläuft und das Behältervolumen zur Verfügung steht. Jedenfalls ist es möglich, ohne Probleme die vom Kreisbrandmeister geforderte Löschwasserbereitstellung von 96 cbm je Stunde und dies über einen Zeitraum von 2 Stunden zu gewährleisten. Mit dem Überflurhydrant im Bereich Lindenwiesen und dem Löschwasserbehälter im Bereich der Blumenstraße haben wir nun eine sehr gute Löschwasserversorgung und bei der Genehmigung von gewerblichen Vorhaben hinsichtlich der Beurteilung der Löschwasserversorgung keinerlei Probleme mehr. Der Schultes und der Gemeinderat haben der Hohenberggruppe in der Sitzung für diese Entscheidungen und die Berücksichtigung Königsheimer Interessen gedankt.
Außenanlage beim Sportheim
Der SV Königsheim hat mit viel Eigenleistung und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde das Sporthäusle zu einer schmucken Vereinsstätte eingerichtet. Dem Ausschuss des Vereins ist es ein Anliegen, dass auch die Außenanlage fertig gestellt wird, so dass die gesamte Vereinsanlage ein gutes Bild gibt. Insbesondere denkt der Verein daran, den Vorplatz am Giebel, neben den Parkplätzen ein wenig zu vergrö0ern, die Zufahrt für den Rasentraktor zum Nebengebäude herzurichten und vor allem auch die unmittelbare Fläche neben und hinter dem Gebäude zu befestigen, so dass ein abgerundetes Bild entsteht. Mit der wassergebundenen Schotterdecke hat der Vereine Probleme, weil dadurch starke Verschmutzungen in das Vereinsheim hineingetragen werden. Dies zeigte der Vereinsvorsitzende, Herr Elmar Grimm mit seinen Ausschussmitgliedern dem Gemeinderat in seiner letzten Sitzung auf. Insgesamt muss der Verein rund 30.000 € investieren, wenn die Zufahrt, der Parkplatz und die Umgebungsflächen entsprechend befestigt werden. In der letzten Gemeinderatssitzung ging es um die Zustimmung zu dieser Baumaßnahme und auch darum, ob die Gemeinde dem Verein eine finanzielle Unterstützung gibt. Elmar Grimm zeigte auf, dass der Verein geringe Eigenmittel habe und auf Spenden und Eigenleistungen angewiesen sei. Unterstützung sei aus der Bevölkerung und den Vereinsmitgliedern signalisiert. Nach sehr intensiver Diskussion stimmte der Gemeinderat mehrheitlich einer Teerung von Zufahrt und Parkplätzen zu, ebenso einer Befestigung weiterer Grundstücksflächen um das Vereinsheim herum, so wie es der Sportverein geplant hat. Im Haushaltsplan 2011 wird eine Investitionsrate von 10.000 €. Der Sportverein hat zugesagt, sich stark um Spenden zu bemühen und auch die Abrechnung der Gemeinde offen zu legen.
Standort für den Bauwagen
Der Bauwagen, welcher bisher im Gewerbegebiet Lindenwiesen stand, wird versetzt. Die Jugendlichen haben verschiedene Vorschläge gemacht, welche vom Gemeinderat diskutiert und die entsprechenden Standorte besichtigt wurden. Als geeignet ist ein Schuppengrundstück im Schuppengebiet Wachtbühl beurteilt worden. Der Gemeinderat hat mit der Bereitstellung dieses Platzes die starke Erwartung verknüpft, dass der Platz aufgeräumt ist und in einem ordentlichen Zustand gehalten wird.
Landesprogramm „Singen-Bewegen-Sprechen“ auch im Kindergarten
Das Land bietet Kindergärten und Grundschulen ein Projekt „Singen-Bewegen-Sprechen“ an. Es sieht eine musikalisch-rhytmische Förderung der Kinder ab 5 Jahren vor. Das Förderprogramm startet zunächst mit den 5-jährigen im Kindergarten, im Jahr darauf sind dann die fünfjährigen und die sechsjährigen erfasst, im dritten Jahr wird die Förderung dann mit den fünf- und sechsjährigen im Kindergarten und den Erstklässlern in der Grundschule fortgesetzt. Die Förderung umfasst eine Wochenstunde an einem Vormittag. Es soll ein durchgängiges Konzept vom Kindergarten bis zur Grundschule sein. Von den Erzieherinnen wird erwartet, dass sie das in der Stunde erlernte, während der Woche vertiefen. Mit der Umsetzung des Landesprogramms ist in unserem bereich die Musikschule in Tuttlingen beauftragt. Die Musikschule Tuttlingen hatte mit der Gemeinde Kolbingen Kontakt aufgenommen und hat der Gemeinde Kolbingen für den dortigen Kindergarten und die Wachtsfelsschule eine Teilnahme angeboten. Davon hat Kolbingen Gebrauch gemacht. In die Gespräche waren auch die Erzieherinnen des Emma-Lembeck-Kindergartens mit einbezogen. Die Musikschule Tuttlingen ist bereit, auch im Königsheimer Kindergarten dasselbe Programm anzubieten, so dass unsere Kinder bei einem Wechsel in die Schule die gleichen Grundlagen haben, wenn in der Grundschule das Projekt fortgesetzt wird. Die Kosten für den Musiklehrer betragen bei einer Unterrichtszeit von 60 Minuten wöchentlich und maximal 34 Unterrichtseinheiten im Jahr rund 2.470 € pro Jahr. Hinzu kommen noch die Fahrkosten von rund 310 € pro Jahr. Der Gemeinderat sprach sich für diese Kostenübernahme durch die Gemeinde einstimmig aus. Unabhängig von diesem Angebot bleibt die seitherige an unserem Kindergarten angebotene rhtmisch-musikalische Frühförderung erhalten und unberührt.
Energiekiste für den Kindergarten
Die EnBW stellt den Kindergarten eine „Energiekiste“ kostenlos zur Verfügung. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, diese Spende anzunehmen. Mit der Energiekiste können zahlreiche Experimente im Bereich der Energie durchgeführt werden. Das Versuchsmaterial ist so ausgelegt, dass je Experiment bis zu sechs Kinder zeitgleich teilnehmen können.
Radtourismusprojekt im Landkreis Tuttlingen
Die Donaubergland GmbH des Landkreises Tuttlingen entwickelt für den Landkreis ein Radtourismuskonzept. Es werden 15 Routen ausgewiesen, die mit einem Namen bezeichnet sind. Köngisheim ist mit zwei Routen in diesem Konzept eingebunden. Eine Route mit dem Namen „Kolbinger Höhe“ führt vom Rathaus über den Reckholder Bühl nach Renquishausen, über das Katzental nach Kolbingen zur Kolbinger Höhle und über die Ziegelhütte zurück nach Königsheim. Die zweite Route ist als „Familientour Donau-Heubeg“ bezeichnet und führt über Königsheim, Götzenalter, Allenspacher Hof nach Böttingen, Mahlstetten, Kraftstein, Mühlheim, Donautal, Hammerwerk, Bäratal, Bärenthal, Ensisheim zurück nach Königsheim. Der Gemeinderat begrüßte diese Vorschläge des Landkreises.
Königsheim beteiligt sich am Wege- und Beschilderungskonzept
Der Gemeindeverwaltungsverband Donau - Heuberg stellt gegenwärtig mit Unterstützung von LEADER ein Wege- und Beschilderungskonzept auf. Darin werden überörtliche Wanderwege und örtliche Rundwanderwege mit einem durchdachten und verständlichen Beschilderungssystem erfasst. Das Konzept soll auf andere Verwaltungsräume übertragbar sein. Der Verwaltungsverband Heuberg hat diese Idee aufgenommen und eine gemeinsame Wegebeschilderung im Gemeindeverwaltungsverband Heuberg andiskutiert. Der Verwaltungsverband Heuberg hat bei den Mitgliedsgemeinden angefragt, ob diese sich beteiligen. Der Schultes zeigte das Beschilderungssystem im Detail auf. Es wurde deutlich, dass diese Initiative, welche gemarkungsübergreifend wirkt, zu einer starken Aufwertung und Sichtbarmachung von Wanderwegen führt. Diese kann jeder Gemeinde in Form von Tagestouristen zugute kommen. Der Verwaltungsverband Heuberg schätz für Königsheim mit einem Gesamtkostenaufwand von rund 3.000 €, wobei ein Zuschuss von LEADER in Aussicht gestellt ist, so dass sich dieser Betrag reduziert. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die Teilnahme an diesem Beschilderungssystem aus. In die Ausarbeitung der örtlichen Konzeption und die Vorschläge, welche an den Verwaltungsverband weitergeleitet werden, sollen Bürger und insbesondere die Wanderfreunde mit einbezogen werden.
Telekom investiert nicht
Unsere Bemühungen, die Breitbandversorgung zu verbessern, kommen nicht weiter. Wir haben eine durchschnittliche Versorgung von 3 MB bis 4 MB. Damit gilt die Gemeinde nach den allgemeinen Grundsätzen nicht als unterversorgt. Trotzdem bemüht sich die Gemeindeverwaltung nachhaltig für eine Perspektive, in naher Zukunft die Leitungsgeschwindigkeit erhöht zu bekommen. In erster Linie ist es Wunsch, mit der Telekom dieses Ziel zu erreichen. Im März hatte der Schultes bei einem Gespräch mit Telekomchef Obermann auch die Gelegenheit nutzen können, mit maßgeblichen Mitarbeitern der Telekom, welche Deutschlandweit für Datenleitungen zuständig sind, zu sprechen und unser Anlieger vorzutragen. Dabei ging es insbesondere darum, dass die Telekom ein Angebot abgibt, wenn die Gemeinde Leistungen ausschreibt. Eine solche Leistung kann die Verlegung der Leitung von Egesheim nach Königsheim sein. Eine weitere Option ist die Nutzung eines Leerrohrs, welches die EnBW von Königsheim nach Bubsheim bei der Verkabelung der 20 KV-Leitung verlegt hat. Die EnBW gestattet der Gemeinde die Leerrohrnutzung. Sowohl beim Leitungsbau als auch bei der Benutzung des Leerrohres brauchen wir einen Betreiber. Die Telekom hat noch einmal geprüft, ob sie ein Angebot abgibt, wenn wir entsprechend ausschreiben. Bisher stand ein striktes „Nein“. Dies wurde nun in den letzten Wochen leider noch einmal bestätigt. Auch ein erneutes persönliches Gespräch mit dem für unsere Region zuständigen Abteilungsleiter hat keine Ergebnisverbesserung gebracht. Die Telekom beurteilt, dass eine Investition, auch wenn die Gemeinde stark subventioniert, sich auf Dauer für sie nicht lohnt. Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen darf die Gemeinde an eine Firma ohne Ausschreibung keine Zuschüsse geben. Die Telekom hat zugesagt, zu prüfen, ob der neue Funkstandart LET sich lohnt und eine Perspektive wäre. Diesbezüglich steht noch eine Antwort aus. In den Gesprächen mit der Telekom haben wir das ehrliche Bemühen gespürt, uns helfen zu wollen. Leider sei es immer wieder an der notwendigen Rentabilitätsberechnung gescheitert. Im Augenblick treten wir mit diesem Thema gehörig auf der Stelle.
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